Der Konsumboykott ist ein bewusster Akt von Einzelpersonen, aus politischen Gründen keine Waren und Dienstleistungen israelischer Firmen zu beziehen und internationale Unternehmen zu meiden, die durch ihre Geschäftstätigkeit von den diskriminierenden Praktiken in Israel und in den besetzten Gebieten profitieren. Die Kampagne macht auf israelische Völker- und Menschenrechtsverletzungen aufmerksam und thematisiert die Verstrickung hiesiger Unternehmen in diese Politik. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf der systematischen Diskriminierung der palästinensischen Bevölkerung beim Zugang zu Wasser und Land in Israel und den besetzten Gebieten und auf der völkerrechtswidrigen Ausbeutung natürlicher Rohstoffe unter dem Regime der Besatzung.

Zu den Waren aus Israel, die in der Schweiz auf dem Markt sind, gehören:

In der Schweiz fokussiert die Kampagne insbesondere auf Grossverteiler wie Coop und Migros, die sich rühmen, die Nachhaltigkeitsziele des Global Compact zu unterstützen. Dieser besagt, dass Unternehmen „den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten“ und „sicherstellen sollen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen“. Dafür genügt der Verweis auf die freie Wahl der Konsument_innen nicht. Über 10 000 Personen haben den Aufruf zum Boykott israelischer Produkte unterschrieben und zeigen so, dass sie die Straflosigkeit Israels nicht länger hinnehmen wollen.

Was boykottieren? Informiere dich in unserem Leitfaden und im Not-Shop!

Schick uns auch weitere Fotos von israelischen Produkten. Wir nehmen sie gerne in den Not-Shop auf.

Beiträge zum Thema

  • Stoppen wir den Krieg - Boykott israelischer Waren!

    13.08.2006

    Am letzten Samstag hat eine Gruppe von 30 AktivistInnen im Migros Claraplatz, im Coop Europe und im Manor in Basel mit dem Einsammeln und Beschriften von Produkten mit der Herkunft Israel auf die Notwendigkeit von Boykottaktionen und Sanktionen gegen Israel aufmerksam gemacht.

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  • Boykott israelischer Produkte (Courrier)

    20.04.2006

    Am 23. Februar 2006 ist in der Genfer Zeitung Le Courrier ein Artikel der Arbeitsgruppe Boykott erschienen, die dem Collectif Urgence Palestine (CUP) angehört. Die AutorInnen argumentieren, warum es nötig ist, israelische Produkte zu boykottieren.

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