BDS Schweiz unterstützt die Initiative „Keine Waffenexporte in Bürgerkriegsländer!“

15.09.2018

Categories: Militärembargo

Schon heute beliefert die Schweiz Länder mit Waffen, die verantwortlich sind für zahlreiche zivile Todesopfer. Zum Beispiel Saudi-Arabien, mitschuldig an über 6000 toten Kindern im Bürgerkrieg im Jemen. Auch nach Israel wird exportiert: Obwohl die Ausfuhr von Waffen nach dem israelischen Angriff auf den Libanon 2003 eingeschränkt wurde, liefert die Schweiz dennoch Kriegsmaterial in Form von sogenannten Dual-Use-Gütern und besonderen militärischen Gütern an die israelische Armee.

Der Schweizer Waffenlobby reicht das aber nicht: Sie will neu auch Bürgerkriegsländer und Staaten, die ganze Bevölkerungsgruppen mit militärischer Gewalt unterdrücken, uneingeschränkt mit Kriegsmaterial beliefern. Und der Bundesrat gibt einfach nach. Das ist inakzeptabel!

Ein Bündnis von Organisationen, darunter BDS Schweiz, sucht deshalb 25’000 Menschen, die bereit sind, je vier Unterschriften gegen diesen skandalösen Entscheid zu sammeln. Wenn wir dieses Ziel erreichen, lancieren wir gemeinsam die Korrektur-Initiative! Das Thema ist drängender denn je: Gerade vor Kurzem wurde bekannt, dass Handgranaten der Schweizer Waffenschmiede Ruag von der Terrormiliz IS benutzt werden. Und anstatt ein Militärembargo über den Apartheidstaat Israel zu verhängen, wie es zum Beispiel auch Amnesty International fordert, unterläuft die Schweiz mit diesem Schritt die ohnehin schwachen aktuellen Exportrestriktionen.

Hilf mit, damit die Initiative schnell zusammenkommt und sammle auch vier Unterschriften: www.korrektur-initiative.wecollect.ch

Nur gemeinsam können wir eine weitere Verschärfung von internationalen Konflikten und Bürgerkriegen und internen militärischen Repressionen bekämpfen!

Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung.

PS: Hier findest du den vollständigen Aufruf: www.korrektur-initiative.wecollect.ch

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